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Mittelschule Niederviehbach
Schulstraße 1
84183 Niederviehbach
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Suchtprävention an der Mittelschule Niederviehbach


Alles begann mit zwölf Stamperl Schnaps. 17 Jahre war Gabi Salzberger damals alt, als sie auf dem Pitzlinger Weihnachtsmarkt ihren ersten Vollrausch erlebte. Was damals nur Spaß und eine schöne Zeit mit ihren Freundinnen bringen sollte, wurde für sie zum Einstieg in eine Suchtkarriere. Heute,  30 Jahre später, ist Salzberger trockene Alkoholikerin. Ihren Lebensweg schilderte sie am Freitag der achten und neunten Klasse der Mittelschule  Niederviehbach in eindrucksvollen Worten.

Salzbergers Besuch war heuer Teil des Präventionsunterrichts, den die Schule in Zusammenarbeit mit der Sozialpädagogin Agnes Achatz organisiert. Gebannt lauschten die Schüler  den Worten der  Wallersdorferin. Durch einen Nebenjob als Bedienung sei für sie Alkoholkonsum zur abendlichen Selbstverständlichkeit geworden. Zunächst in Form süßer Mischgetränke, später gab es Rum und Whiskey pur − flaschenweise. Erst nach einem zweiten Führerscheinentzug 1995 konnte sie sich aus ihrer Sucht befreien.

Anschließend erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Gabi Salzberger heraus, welch große  Bedeutung  die  Gefühle  bei der Entstehung von Abhängigkeiten haben. Anhand von Bildkarten wurde die „Suchtstraße“ aufgezeigt, in der man schleichend von Genuss über Gewöhnung und Abhängigkeit schließlich in die Sucht abgleitet.

Abgerundet wurde der Vormittag durch einen Parcour, in dem die Schülerinnen und Schüler, ausgestattet mit „Rauschbrillen“  eindrucksvoll erlebten, wie sich die Wahrnehmung unter dem Einfluss von Alkohol und anderen Drogen verändert.

 

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